Zustellungs-Fails — So behebst du die Top 3 Versandprobleme!

Ein reibungsloser Versand und eine schnelle Zustellung sind das A & O für hohe Kundenzufriedenheit im Onlinehandel. Kundenorientierte Onlinehändler sollten es sich daher zur Aufgabe machen, die häufigsten Versandprobleme frühzeitig zu erkennen und zu vermeiden. 

Wir stellen dir in diesem Artikel die drei häufigsten Versand- und Zustellungsprobleme vor und zeigen dir Möglichkeiten auf, diese im Handumdrehen zu umgehen!

Fehlerhafte Adresse

Ein typisches Problem, mit welchem Zusteller des Öfteren zu kämpfen haben, sind Adressfehler. Sobald eine Adresse fehlerhaft ist, kann die Sendung dem Empfänger nicht zugestellt werden. Das verärgert Kunden, aber auch Händler, denen das Paket zurück in das Lager geschickt wird.

Onlinehändler sollten sich frühzeitig solchen Problemen widmen. Denn kann ein Adressfehler nicht direkt vom Paketdienstleister behoben werden, wird es an den Händler zurückgeschickt – eine nachträgliche Adressänderung ist oft nicht möglich, wenn das Paket schon auf der Reise zum Kunden ist. Nur mit zusätzlichen Buchungen für Großversender wie der „Vorausverfügung Unzustellbarkeitsnachricht“ bei DHL oder einer Adressprüfung kann ein Paket erneut zu einer korrigierten Adresse versandt werden bzw. die Adresse vom Paketdienstleister geprüft werden. Doch es gibt eine kostengünstigere und einfachere Lösung!

Die LösungDu kannst die Adresse direkt im Anschluss an den Kauf von deinen Kunden selbst überprüfen lassen. Solange das Paket noch auf dem Weg zum Empfänger ist, kann die Adresse per Umverfügung geändert werden. Meist wissen Käufer jedoch nicht, dass die Adresse fehlerhaft ist, da sie nicht noch einmal darauf aufmerksam gemacht werden. Frage proaktiv nach und zeige deinen Kunden die Möglichkeit der Umverfügung auf!

Dafür kannst du den Service der Umverfügung direkt auf deiner Website einbauen und nach dem Kauf darstellen. Integriere die Sendungsverfolgung in deinen Shop, dort kannst du präsent auf die Möglichkeit aufmerksam machen – extra Traffic inklusive.

Zudem kannst du selbst und proaktiv mit deinen Kunden kommunizieren und die Versandkommunikation nicht zusammen mit deinen Paketen in die Hände der Paketdienstleister geben. Sobald ein Paket die Reise zu einem Empfänger antritt, kannst du via E-Mail oder SMS noch einmal nachfragen, ob die Adresse korrekt ist und sicherstellen, dass deine Kunden das Paket schnellstmöglich erhalten.

SPEAQ - Informiere deine Kunden über die gesamte Paketreise auch bei Problemen immer transparent

Keine direkte Zustellung an den Empfänger möglich

Die wenigsten Menschen sind rund um die Uhr zu Hause und können ein Paket annehmen. Daher werden täglich immer wieder Pakete an Dritte übergeben. Solange die Lieferung in denselben Haushalt, an Familienmitglieder oder Mitbewohner übergeben wird, ist die Zustellung unproblematisch. Doch sobald etwa Nachbarn die Lieferung entgegennehmen, ist der Empfänger oder die Empfängerin von ihnen abhängig und muss hoffen, diese zeitnah anzutreffen, um das Paket zu erhalten.

Lösung Nr. 1
Eine erste Möglichkeit dieses Problem zu umgehen und die Bestellung schnellstmöglich zu erhalten, ist die Buchung einer DHL Packstation durch den Kunden oder die Kundin. Kunden erhalten einen Code, sobald das Paket zugestellt wurde und können es danach rund um die Uhr bei der Packstation abholen. Packstationen bieten somit extra Komfort gegenüber Paketshops, die begrenzte Öffnungszeiten haben.

Um eine Packstation zu nutzen, müssen Kunden sich registrieren und können dann den Versand des Pakets auch in der DHL App nachverfolgen. Für Onlinehändler gilt es, frühzeitig auf diese Möglichkeit hinzuweisen. Schon bei der Kaufabwicklung kannst du eine Information diesbezüglich platzieren und Kunden können die Packstation dann im Adressfeld eintragen.

Um mit Hermes und DPD eine Sendung nicht nach Hause, sondern an einen Paketshop schicken zu lassen, geben Kunden bei der Bestellung zunächst die Hausanschrift an und können dann per Umverfügung die Zustellung ändern. Auch diese Möglichkeit solltest du frühzeitig kommunizieren!

Lösung Nr. 2
Eine weitere Möglichkeit um eine schnelle Zustellung sicherzustellen, ist Kunden einen sicheren Ablageort definieren zu lassen. Wenn der Empfänger oder die Empfängerin dann nicht zu Hause angetroffen wird, weiß der Zusteller, an welchem Ort auf dem Grundstück das Paket hinterlegt werden soll – frei zugänglich, wettergeschützt und für Dritte nicht einsehbar. Der Empfänger wird dann über eine solche Zustellung informiert und weiß, wo das Paket zu finden ist.

Für eine solche Zustellung kann der Wunschort einmalig, beispielsweise über die Sendungsverfolgung, festgelegt werden. Alternativ können Kunden einen Wunschort dauerhaft online aktivieren, indem sie diesen in ihrem Konto beim Paketdienstleister hinterlegen oder die Abstellgenehmigung analog an den Paketdienstleister übermitteln. Je nach Paketdienstleister erfolgt das Verfahren auf unterschiedliche Art und Weise.

So wie bei der Nutzung der Packstation müssen Kunden aktiv auf die Möglichkeit der Abstellgenehmigung hingewiesen werden. Die Informationen platzierst du am besten direkt bei der Kaufabwicklung.

Paket wird nicht aus dem Paketshop abgeholt

Konnte das Paket nicht an den Empfänger, einen sicheren Ablageort oder Dritte übergeben werden, reist es zurück in den Paketshop. Dort verweilt es, bis es vom Empfänger oder der Empfängerin abgeholt wird. Voraussetzung für die Abholung ist, dass Empfänger schnellstmöglich darüber informiert werden und alle relevanten Informationen zur Abholung erhalten. Oft gehen solche Benachrichtigungen jedoch unter, wenn beispielsweise Benachrichtigungskarten abhandenkommen. Die Folge: Unzufriedene Kunden und hilflose Händler.

Die Lösung
Um vollste Kontrolle über alle Sendungen zu haben und Kunden selber frühzeitig informieren sowie erinnern zu können, sollten Onlinehändler die Versandkommunikation selbst in die Hand nehmen. Mit Hilfe intelligenter Software kannst du deine Kunden automatisiert über alle relevanten Ereignisse auf der Paketreise informieren und sie mehrfach daran erinnern, sollte ein Paket im Paketshop verweilen. Dabei kannst du nicht nur E-Mails nutzen, sondern zum Beispiel per SMS informieren – mit einer durchschnittlichen Öffnungsrate von 98% kannst du dir sicher sein, dass sich deine Kunden schnell auf den Weg zum Paketshop machen und die Sendung nicht so schnell vergessen!

Ein letzter Tipp: Oft kursieren Nachrichten im DHL Look, die allerdings Viren enthalten! Ein weiterer Grund, die Versandkommunikation mit deinen Kunden in die eigenen Hände zu nehmen. Schütze so deine Kunden, warne sie vor unseriösen Fake-Versandbenachrichtigungen und vermittele eine extra Prise Vertrauen!

SPEAQ – Die Bestellung liegt zur Abholung im Paketshop bereit

Zugunsten der Lesbarkeit wird vorliegend auf eine geschlechtsspezifische Schreibweise und Mehrfachbezeichnungen verzichtet. In diesem Text wird das generische Maskulinum verwendet, womit alle Menschen gleichermaßen gemeint sind. Alle personenbezogenen Bezeichnungen in diesem Text sind als geschlechtsneutral zu verstehen.